Zuwanderung
Menschen verlassen seit jeher, aus unterschiedlichen Gründen,
freiwillig oder unfreiwillig ihre Heimat und machen sich
auf dem Weg um ihr Glück in ein anderes Land zu suchen und
sich dort dauerhaft oder für eine längere Zeit niederzulassen.
Den Prozess der Wanderung, der Bewegung von Individuen,
Gruppen oder Gesellschaften im geographischen und sozialen
Raum, die mit einem ständigen oder vorübergehenden Wechsel
des Wohnsitzes verbunden ist, bezeichnet man Migration.
Überschreiten Menschen dabei Ländergrenzen bezeichnet man
diesen Prozess je nach Perspektive des Landes, welches sie
betreten als Einwanderung.
Einwanderung: Wohnsitznahme mit Annahme der Staatsbürgerschaft
des Landes
Zuwanderung: Wohnsitznahme ohne Annahme der Staatsbürgerschaft
des Landes
Zuwanderung ist sowohl für die Zugewanderten als auch für
die Aufnahmegesellschaften eine Herausforderung, die vereinzelt
Risiken aber vor allem Chancen birgt.
„Deutschland ist kein Einwanderungsland!“ Dieser Satz prägte
Jahrzehntenlang die Zuwan-derungs- und Integrationspolitik
der Bundesrepublik Deutschland. Deshalb hat man auch jahrzehntelang
versäumt eine systematische Integrationsförderung für die
Zugewanderten in Deutschland aufzubauen.
Das demographische Problem, die defacto dauerhafte Niederlassung
vieler Ausländer in Deutschland sowie die Fortschreitung
des europäischen Integrationsprozesses förderten ein Umdenken
und eine realistische Begegnung des Themas. Die Förderung
Integration und der Potentiale der Zugewanderten werden
nunmehr als Chance für unsere Gesellschaft verstanden
www.zuwanderung.de
Weitere Informationen:
Einbürgerungszahlen für Erftstadt
Daten zur Geschichte der Zuwanderung in Deutschland:



